Die Geschichte der Halbinsel Hela und des gleichnamigen Ortes reicht bis in das frühe Mittelalter zurück. Die wichtigsten Ereignisse sind hier grafisch dargestellt. Mit der unteren Bildlaufleiste können Sie durch die Jahrhunderte scrollen! (Hinweis: Im Internet Explorer ist der Text im Zeitstrahl u.U. schlecht zu lesen. Benutzen Sie stattdessen Firefox oder Chrome).

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Die nachfolgende "Chronik von Hela" wurde von dem letzten Vogt von Hela und langjährigen Dorfvorsteher Martin Struck angefertigt. Die Originalschrift beinhaltet noch einen umfangreichen Anhang mit einzelnen Beschreibungen und Auszügen aus dem Verwaltungsleben, der hier der besseren Übersicht halber weggelassen wurde. Diese Chronik zeigt sowohl den damaligen Kenntnisstand über geologische Entwicklung und Besiedlung der Insel, als auch die Innenansicht auf Hela und dessen Bewohner in einer Zeit, in der vieles im Umbruch ist. Am Vorabend des Ersten Weltkrieges wird in Hela ein Hafen gebaut, der endlich den Fischern die Hochseefischerei ermöglicht. Ausserdem wird die einmalige Lage der Halbinsel vom Tourismus entdeckt. Ein Kurhaus wird gebaut, viele Einheimische beherbergen und bewirten jetzt zunehmend die zahlreichen Wochenend- und Sommergäste. Um das zu bewältigen, werden zusätzliche Arbeitskräfte "vom Festland" benötigt.

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Wie entlang der gesamten Ostseeküste, gab es auch vor Hela bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts viele Fälle von Piraterie. Die Stadt Putzig, nahe der Halbinsel gelegen, spielte hier eine besondere Rolle.

AU-Boot Begleitschiff "Memel"m Ende des 2. Weltkriegs, als die Rote Armee in Ostpreußen einmarschierte, sammelten sich auf der Halbinsel Hela zehntausende Flüchtlinge und Reste der Wehrmacht. Viele wurden mit Schiffen nach Westen gebracht. Doch die Überfahrt war sehr gefährlich, weil englische Bomber und sowjetische U-Boote die Flüchtenden auf den Schiffen angriffen. Die Versenkung der Wilhelm Gustloff, der Goya und der Steuben ist bis heute im deutschen kollektiven Gedächtnis präsent. Daneben aber ereigneten sich viele weitere Tragödien, die heute fast vergessen sind.

Im Rahmen der Verwundeten- und Flüchtlingstransporte aus den Ostgebieten über die Ostsee läuft am 30. Januar 1945 auch das U-Boot-Begleitschiff Memel mit 900 Flüchtlingen an Bord vom Militärhafen Hela in Richtung Westen aus. Unter den Passagieren befinden sich auch etwa 200 Einwohner Helas. 600 Menschen werden die Fahrt nicht überleben.

Der folgende Text ist über die Hafenstadt Hela, welche an der südlichen, polnischen Küste des Baltischen Meeres liegt. Die Stadt Hela befindet sich am Ende der gleichnamigen Halbinsel, welche die nördliche Abgrenzung der Danziger Bucht bildet.

Panorama von Hela und LageplanPanorama von Hela und Lageplan[1]

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